Mitnahme von Rollstühlen

Mobil mit dem Rollstuhl oder Rollator = sichere Mobilität

Alle Haltestellen im Straßenbahnnetz und die meisten im Busnetz sind barrierefrei ausgebaut. Die Straßenbahnen und Busse sind niederflurig, weisen Stellplätze für Rollstuhlfahrer auf, haben bequeme Sitzflächen und selbstverständlich auch optische und akustische Haltestellenansagen. Für Fahrgäste im Rollstuhl ist ein Haltewunschknopf in bequemer Sitzhöhe angebracht.

Im jeweils gültigen Fahrplanheft finde Sie auf den Seiten 4 - 8 das Verzeichnis über die barrierefreien Haltestellen. An diesen Haltestellen ist in der Regel beim Übergang zum/vom Bus oder Straßenbahn mit einer Restschwelle und einem Restspalt von je 5 cm zu rechnen, die vom Rollstuhlfahrer zumeist problemlos überwunden werden kann. Beim Einsteigen nutzen Sie bitte den Taster mit dem Kinderwagensymbol. Reicht die Niederflurtechnik nicht aus, um den Höhen unterschied zwischen Fahrzeugeinstieg und Haltestelle auszugleichen, befindet sich an der zweiten Tür in unseren Straßenbahnen und Bussen, beim Gelenkbus zusätzlich an der 3. Tür, die ausklappbare Rampe. Fahrgästen mit Rollstuhl bietet die Stellfläche gegenüber der zweiten Tür in unseren Bahnen ausreichend Platz. Für die Sicherheit während der Fahrt ist hier eine Haltelehne angebracht. Ein zweiter Platz ist links hinter der 2. Tür für Rollstühle reserviert.

Zur leichteren Orientierung von sehbehinderten und blinden Fahrgästen sind viele Haltestellen mit einem Orientierungssystem ausgestattet. Das System besteht im Wesentlichen aus einem hellen Leitstreifen im Bahnsteigbelag, der in einem Abstand von 70 cm parallel zur Bahnsteigkante verlegt ist. Die Fahrzeuge innen haben eine farblich stark kontrastierende Inneneinrichtung, wie zum Beispiel die verschiedenen farbigen Haltegriffe.

Ansagen innerhalb und  außerhalb der Fahrzeuge und das Türschließsignal unterstützen darüber hinaus die selbstständige Mobilität.

[Flyer als pdf-Datei]

So steht Ihr Rollstuhl richtig

Der Rollstuhl ist in den Fahrzeugen entgegen der Fahrtrichtung mit der Rückseite an den zurück geklappten Notsitzen bzw. am Aufprallschutz zu positionieren.

Ziehen Sie unbedingt die Bremsen an! Ihren Ausstiegswunsch können Sie dem Fahrer über den Haltewunschtaster mit Rollstuhlpiktogramm an den Behindertenplätzen übermitteln. Dieser Taster macht es möglich, dass Fahrgäste mit Rollstuhl sich mehr Zeit zum Aussteigen nehmen können. Unser Fahrpersonal wird die Türen solange geöffnet lassen, bis Sie sicher ausgestiegen sind.

In der Straßenbahn an der zweiten Tür

Im Omnibus auf der linken Seite an der zweiten Tür

Im Omnibus auf der rechten Seite an der zweiten Tür

Im Gelenkbus gegenüber der dritten Tür

Fahrgäste mit Rollatoren sollen diese im Fahrzeug nicht als Sitzplatz nutzen. Bei den Fahrtbewegungen, wie Beschleunigungen oder Abbremsen, besteht die Gefahr, dass der Rollator wegrollt oder umkippt.

Beim Ausstieg kann es vorkommen, dass die Vorderräder des Rollators in den Spalt zwischen Fahrzeug und Bahnsteigkante rutschen und der Fahrgast stürzt.

Deshalb unsere Bitte, ein Ausstieg rückwärts ist stets zu bevorzugen. Eine weitere Festhaltemöglichkeit an der Tür unterstützt den sicheren Ausstieg. Alle Türen sind mit einer automatischen Lichtschranke ausgestattet. Ist der Fahrgastein- und -ausstieg beendet, schließen die Türen automatisch. Kommt es zu Unterbrechungen der Lichtschranke, öffnen sich jederzeit die Türen erneut. Der automatische Einklemmschutz wird aktiviert. Unterstützt durch eine seitliche Absenkvorrichtung beim Bus, genannt Kneeling, ist der Ein- und Ausstieg für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste komplikationslos.

 
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